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Die englisch, französische Parfümmarke Creed wurde im Jahr 1760 von James Henry Creed in London gegründet. Schnell wurde Creed zum offiziellen Parfümlieferanten am englischen Königshof.

Vor allem Queen Victoria wusste die einmaligen Düfte zu schätzen. Quellen zufolge liebte sie vor allem den Duft „Fleurs de Bulgarie“, in dem bulgarische Rose und graue Ambra vereint werden. Auch der österreichische Kaiser Franz-Josef und seine Frau Elisabeth (Sissi) ließen sich von Creed beliefern. Bis heute schätzen Könige und andere Prominente das Taktgefühl und die Diskretion, mit der sie bei Creed behandelt werden. So wurde der Duft „Fleurissimo“ von Creed extra für die Hochzeit von Grace Kelly und Prinz Rainier von Monaco erstellt. Dieses Parfüm war fünf Jahre lang ausschließlich der Fürstin vorbehalten. Danach soll unter anderem Jacqueline Kennedy Onassis den Duft gern getragen haben. Auch Prominente wie Marlene Dietrich, Frank Sinatra, Gary Cooper, Paul Newman und Robert Redford trugen beziehungsweise tragen Parfüms von Creed. Auch Dawid Bowie, Madonna, Naomi Campbell, Cindy Crawford und Prinz Charles sollen zu den Fans von Creed-Düften gehören.

Seit 1854 befindet sich der Hauptsitz von Creed in Paris, damals fand der Umzug auf den ausdrücklichen Wunsch der französischen Kaiserin Eugénie, der Frau von Napoleon III, statt. In der französischen Hauptstadt wurde und wird die Marke neben der hervorragenden Schneiderei vor allem für ihre exklusiven Düfte hoch angesehen. Bis heute ist das Unternehmen in den Händen der Familie Creed, mittlerweile in der sechsten Generation. Nun ist Olivier Creed der Geschäftsführer der Firma, die immer noch in Paris sitzt und führt das Erbe seiner Vorfahren weiter. Zusammen mit seinem Sohn, der irgendwann einmal das Unternehmen in der siebten Generation leiten wird, reist er durch die Welt und sucht immer neue Quellen und Materialien, mit denen er seine Parfüme verbessern kann. Durch seine intensive Recherche findet er immer wieder neue Inspirationen für seine Produkte. Die internationalen Rohstoffe, die für die Parfüme verwendet werden, machen die Produkte in der ganzen Welt beliebt. Heute liegen die größten Absatzmärkte in Amerika und dem mittleren Osten.

Seit der Gründung stellte das Familienunternehmen über 200 Parfüms her, jedes hat einen einzigartigen Charakter. Die Parfüms werden in verschiedene Kategorien eingeordnet. „La Collection Privée“ bezeichnet die ältesten Parfümarten, die früher für die Königshäuser hergestellt wurden, unter dem Namen „Les Eaux de Toilette“ werden Parfüme eingeordnet, die sowohl für Männer als auch für Frauen geeignet sind und als „Les Millésimes“ werden die Düfte bezeichnet, die aus seltenen und hochkonzentrierten Essenzen gefertigt werden. Besonders beliebte Inhaltsstoffe sind Rosendüfte aus Marokko, der Türkei und Bulgarien, Iris, Bourbonvanille, Veilchen und italienischer Jasmin. Diese werden im firmeneigenen Labor zusammengefügt und mithilfe von traditionellen Infusionstechniken zu einem Dufterlebnis par exelence wie man es von Creed gewohnt ist. Dieses Verfahren in bester Handarbeit stellt auch die hohe Qualität und Authentizität der Produkte sicher.

Die Besonderheit bei Creed ist, dass sich die Kunden ihre Düfte auch individuell zusammenstellen können. Fünf Jahre lang hat jeder Auftraggeber die Exklusivrechte, danach kann Creed das Parfüm auch an andere Kunden verkaufen. Die Erstellung eines eigenen Parfüms ist allerdings sehr langwierig und kostspielig. Zwischen 20 000 und 100 000 Euro müssen Kunden dafür bezahlen.
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